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von Anton Tschechow

 

So beschreibt der große russische Dramatiker Anton Tschechow in den beiden Einaktern DER HEIRATSANTRAG und DER BÄR Glücksverhinderung durch überdimensionale Habgier. Äußerst amusiert richtet der Autor einen kritischen Blick auf seine zeitgenössischen Landsleute des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Doch die bis ins Groteske ausgewiesenen Figuren lassen sich kaum von heutigen, hier bei uns Lebenden unterscheiden. Die Habgier hat sich in unaustilgbarer Resistenz, bis in unsere Tage gehalten. Diese beiden Einakter, um einen scheiternden Heiratsantrag und eine vergebliche Zinseintreibung gehören zu den amusantesten Humoresken abendländischer Theaterliteratur.

 

Inszenierung : Florian Burg

Assistenz: Maïté Wiltgen
mit: Heidemarie Gohde – Jean-Paul Maes – Neven Noethig

Schloss Bettemburg
20.10.2016 – 20:00
27.10.2016 – 20:00
12.11.2016 – 20:00
13.11.2016 – 17:30

05.05.2017 – 20:00
06.05.2017 – 20:00
07.05.2017 – 17:30

Syrkus
27.04.2017 – 20:00

Tickets:
http://www.kaleidoskop.lu/index.php/karten/

Während Tschechow in seinen großen Dramen eine starre, völlig unbewegliche, die Ereignisse ihrer Zeit bewusstlos annehmende Gesellschaft zeigt, vermag er in seinen frühen Werken, zu denen die beiden Einakter gehören, mit unnachahmlichem Humor und den Mitteln der Situationskomik, dezent satirisch auf die verlogenen Sitten des ausklingenden 19. Jahrhunderts in Russland hinzuweisen