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Goethes verkanntes Meisterwerk – 1775 verfasst Goethe mit Stella ein Trauerspiel, das in seiner Tragik und Ausweglosigkeit zu den Meisterwerken der Weimarer Klassik zählt: Verlassen vom eigenen Familienvater müssen Lucie und ihre Mutter Cäcilie sich um Arbeit für die Tochter bemühen und ersuchen die Baronesse Stella, die ihr Arbeit als Bedienstete geben soll. Just im selben Moment kehrt Fernando, Stellas inbrünstig erwarteter Geliebter, vom Kriegsschauplatz zurück und trifft Lucie beim Abendessen, die sehr angetan von ihrem Gesprächspartner realisieren muss, dass es sich hierbei um ihren eigenen Vater handelt…
Das Schauspiel kumuliert in einer verzwickten Situation zwischen höfischer, glorreicher Zukunft und einer zerrütteten Vergangenheit, die den Offizier einholen: Getrieben von der Liebe der Baronesse und der versprochenen Erwartung an die Familie, wird Fernando die Entscheidung treffen, Stella zu verlassen. Gequält macht sich Stella Vorwürfe einer Familie den Mann gestohlen zu haben und gesteht sich, von stürmischem und drängendem Wahnsinne durchtrieben, ein, dass dies Leben ohne sie besser wäre und urteilt sich selbst…
Goethes Stella gehört, zu Unrecht, zu den verkanntesten Stücken des Dichters: Ein Trauerspiel, dessen inhärente Leidenschaft nur Leiden schafft und die Zerstörung einer starken Frau zeigt, deren Empathie die Ratio überlistet und sie so ihrer absoluten Menschlichkeit preisgibt.
​Johann Wolfgang von Goethe gehört zu den wichtigsten Dichtern aller Zeiten.

Sein Epos „Faust“ wurde in der Spielzeit 205/2016 im Kaleidoskop-Theater aufgeführt.

Inszenierung – Jean-Paul Maes
mit Rosalie Maes / Edda Petri/ Tim Olrik Stöneberg /Lynn Reimen / Nadine Stöneberg / Julie Gross / Claude Faber

Schloss Bettemburg
12.3.20 20h (Premiere)
13.3.20 20h
18.3.20 20h
19.3.20 20h
21.3.20 20h
22.3.20 17h30